ERP Umweltprogramm

Das ERP Umweltprogramm basiert auf der Grundlage des sogenannten Marshallplan aus dem Jahre 1948. Nach dem 2. Weltkrieg wurden Gelder bereitgestellt, um die deutsche Wirtschaft beim Wiederaufbau zu unterstützen. Diese Gelder werden seither vom Bund verwaltet und an Unternehmen als Darlehen vergeben. Kredite dieser Art werden von der sogenannten KfW – Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) vergeben.

Heute werden diese Darlehen aus dem ERP Umweltprogramm genutzt um Unternehmen bei der Reinhaltung der Umwelt zu unterstützen. Die Darlehen werden vornehmlich für Anlagen investiert, die zur Energieeinsparung, effektiven Energieverwendung und zur Nutzung der erneuerbaren Energien dienen. Auch die Reinhaltung der Luft und die Reduktion von Lärm und Gerüchen wird durch diese Darlehen gefördert.

Die KfW – Bank fördert mit dem ERP Umweltprogramm kleine gewerbliche Unternehmen, Unternehmen die für den öffentlichen Dienst tätig sind und Freiberufler wie Ingenieure und Architekten.

Die Förderung besteht aus langfristigen Darlehen, die besonders zinsgünstig sind. Die Hausbanken und Sparkassen der Unternehmen stellen das Geld nach Zusage der KfW – Bank zur Verfügung. Die Förderhöhe für die neuen Bundesländer beträgt bis zu 1 Million Euro. Für die alten Bundesländer ist die Hälfte des Betrages angedacht. Nach Genehmigung erfolgt die Auszahlung zu 100%. In Einzelfällen kann der Betrag auf Antrag überschritten werden. Dies ist von der umweltpolitischen Relevanz abhängig.

Je nach Vorhaben beträgt die Kreditlaufzeit maximal 15 – 20 Jahre. Das ERP Umweltprogramm ist je nach Bundesland bis zu 5 Jahre, bei Bauvorhaben bis zu 10 Jahre tilgungsfrei. Zur Entlastung der Unternehmen wird der Zins am untersten Limit des Kapitalmarktniveaus von der KfW – Bank

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