Hungersnöte, veraltete soziale Strukturen, kriegerische Auseinandersetzungen, politische Instabilität, Korruption und eine am Boden liegende Wirtschaft: Fast der ganze afrikanische Kontinent wird von Krisen heimgesucht. Die neuen Medien wie Internet und Handy haben noch kaum Einzug gehalten, wobei es in den Großstädten durchaus Internetcafés gibt. Obwohl sich in Südafrika die Situation etwas anders gestalten dürfte, so ist vorerst festzuhalten, dass Afrika von den Errungenschaften der Globalisierung noch nicht profitiert hat, sondern vielmehr immer noch mit grundlegenden existenziellen Fragen zu kämpfen hat. Dabei birgt gerade die Globalisierung ein ungeheures Potenzial für den schwarzen Kontinent. Durch neue Medien könnten sich zusammen mit den wirtschaftlichen auch die politischen Verhältnisse stabilisieren und viele ungute soziale Strukturen, die schon seit hunderten von Jahren bestehen, könnten durch zunehmende Aufklärung verschwinden und der Moderne weichen. Wenn die Globalisierung Afrika erreichen würde, was sie bislang nicht tut, könnte dies ein sehr wertvoller Input für den gesamten Kontinent sein. Die Globalisierung birgt demzufolge eine große Chance für Afrika. Die Frage ist nur, wie dies umzusetzen ist? Welche politischen Faktoren und welche Hilfe des Westens wären notwendig, damit sich beispielsweise die neuen Medien flächendeckend etablieren? Stand der Dinge ist, dass Afrika von den Vorteilen der Globalisierung weitgehend abgeschnitten ist und sich neben anderen gravierenden Faktoren ein weiteres Ungleichgewicht zur westlich orientierten Welt ergeben hat. Mag in afrikanischen Megastädten das Internet bekannt sein, so ist es dies bei der Landbevölkerung sicher nicht. Dabei könnte gerade der schwarze Kontinent von den Errungenschaften der Globalisierung profitieren, um einen Schritt in eine die Zukunft zu gehen.
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